Jugendfonds 2018

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte unterstützt aktiv die Jugendbeteiligung!

Der Kreisjugendring MSE e.V. hat im Jahr 2018 die Trägerschaft des Jugendfonds der Partnerschaft für Demokratie übernommen. Die Ansprechpartner sind Herr Dumke und Herr Meister. Sie/Ihr können/könnt Kontakt aufnehmen unter: http://kjr-mse.de/

Akuelles wird in Kürze auch auf unsere Webseite für den Jugendfonds gestellt: http://beteiligung-macht-stark.de/

Bevorstehende Veranstaltungen
APR16
Mo 13:00von Stand up Demmöng
Ernst-Barlach-Platz, 17109 Demmin, Deutschland
APR17
Di 15:00von Stand up Demmöng
Jugendhaus Friesenhöhe, Jarmener Straße 17, 17109 Demmin
APR22
So 19:00von Stand up Demmöng
Lübecker Speicher Demmin
APR24
Di 17:00von Stand up Demmöng
Jugendhaus Friesenhöhe, Jarmener Straße 17, 17109 Demmin
MAI3
Do 15:00von Stand up Demmöng
Jugendhaus Friesenhöhe, Jarmener Straße 17, 17109 Demmin
MAI8
Di 17:00von Stand up Demmöng
Hafen Demmin
MAI24
Do 15:00von Stand up Demmöng
Beggerow
MAI25
Fr 14:30von Stand up Demmöng
Café 3K, Clara-Zetkin-Straße 16, 17109 Demmin
JUN1
Fr 15:00von Stand up Demmöng
JUN16
Sa 10:00von Stand up Demmöng
Ort wird noch bekanntgegeben
Vergangene Veranstaltungen
APR10
Jugendhaus Friesenhöhe, Jarmener Straße 17, 17109 Demmin
APR10
Di 15:30von Stand up Demmöng
APR6
Lübecker Speicher Demmin
MRZ26
Mo 15:00von Stand up Demmöng
Jugendhaus Friesenhöhe, Jarmener Straße 17, 17109 Demmin
MRZ25
So 19:00von Stand up Demmöng
Café 3K, Clara-Zetkin-Straße 16, 17109 Demmin

Die „Partnerschaft für Demokratie“ im Landkreis MSE unterstützt die Gründung des Malchower Jugendparlaments. Die aktuelle Situation spiegelt die Presse mit einem Artikel von Petra Konermann im Nordkurier (PDF: 1. Jugendparlament 2. Warener Informationspolitik in Kritik) wieder:

Jugendparlament ist fast auf der Ziellinie

von Petra Konermann, Nordkurier

Die Geschäftsordnung steht, der Wahltermin ist festgelegt: Nur noch ein paar Wochen, dann treten in Malchow Kinder und Jugendliche an die  Wahlurne, um ihr eigenes Parlament aus der Taufe zu heben.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht:
Jugendliche aus Malchow wollen sich einmischen und einbringen in die Stadtpolitik. Im April können 570 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 21 Jahren ihr eigenes Parlament wählen. Foto: privat
Malchow. Malchow ist bald die erste Stadt in der Müritzregion, in der Kinder und Jugendliche eine besondere Form der Mitsprache haben – genau dann, wenn das erste Kinder- und Jugendparlament aus der Taufe gehoben wird. Und zwar von den Protagonisten dieses Parlaments selbst.
Schon am 24. April ist Wahltag. Dann haben rund 570 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 21 Jahren aus Malchow und dem Amtsbereich die Möglichkeit, ihre insgesamt 15  Vertreter für das Kinder- und Jugendparlament zu wählen. Die Frist für die Bewerbungen der Kandidaten läuft bereits, noch bis zum 13. April können sich Bewerber aufstellen lassen.
Für Mirko Henschler, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Grüne in der Malchower Stadtvertretung, biegt damit ein besonderes Projekt auf die Zielgerade ein. Schon 2015 hatte er, damals noch Kandidat zur Wahl des neuen Malchower Bürgermeisters, die Idee zu so einem Jugendparlament. „Ich finde es nach wie vor wichtig, dass Kinder und Jugendliche sich auch politisch beteiligen können, sich einbringen können, dass sie mitreden können. Das ist nicht jedermanns Sache, das ist klar. Aber wer sich beteiligen möchte, für den muss es diese Möglichkeit geben. Das Kinder- und Jugendparlament ist so eine Möglichkeit zur Beteiligung“, sagt Mirko Henschler heute. Von vielen Stadtvertretern wird das Vorhaben unterstützt, „einige finden es nicht so gut, aber das ist halt so“, meint Henschler.
Er ist sich sicher, dass das „Einmischen“ der Kinder und Jugendlichen der richtige Weg ist. „Wir wollen Malchow nicht nur für uns, sondern vor allem für die nächste Generation entwickeln. Da ist es doch nur logisch, dass wir uns ihre Meinungen, ihre Kritiken, ihre Ideen anhören“, findet Henschler.
Wir betreten Neuland, alles muss sich erst entwickeln
2016 stellte die Grünen-Fraktion in der Stadtvertretung den Antrag zur Gründung dieses Parlaments. Denn eines war von Anfang an klar: Das Kinder- und Jugendparlament sollte mit den Gremien der Stadtvertretung zusammenarbeiten, zum Beispiel in verschiedenen Ausschüssen.
Der „Unterbau“ des Kinder- und Jugendparlament Malchow steht inzwischen: Es wurde eine Geschäftsordnung verabschiedet, in der  alle Belange des jungen Parlaments festgelegt sind. Und daraus wird deutlich, dass hier wirklich Arbeit geleistet werden soll. So heißt es in der Geschäftsordnung zum Beispiel: „Das Kinder- und Jugendparlament unterstützt die Stadtvertretung, seine Ausschüsse und die Stadtverwaltung in Fragen, die die jugendliche Bevölkerung in Malchow betreffen und die in den Wirkungskreis der Stadt fallen.“
Und die Jugendlichen wolle auch nichts auf die sprichwörtliche lange Bank schieben: „Die Stadtvertretung wird gebeten, Vorschläge sowie Empfehlungen des Kinder- und Jugendparlamentes innerhalb einer Frist von drei Monaten zu behandeln“, heißt es weiter in der Geschäftsordnung. Wie sich die Zusammenarbeit zwischen Stadtvertretung und Jugendparlament gestaltet wird – das, sagt Mirko Henschler, wisse man heute noch nicht: „Wir betreten Neuland, und alles muss sich erst einmal entwickeln.“
Kinderhilfswerk unterstützt mit Geld
Damit diese Entwicklung klappt, können die „Geburtshelfer“ des Kinder- und Jugendparlaments auf Partner setzen. Zum Beispiel auf Malchows Stadtpräsidentin Elke-Annette Schmidt (Linke), aber auch auf das CJD und das Deutsche Kinderhilfswerk.
Das hat dem Malchower Kinder- und Jugendparlament als Modellprojekt eine Förderung über zwei Jahre zugesagt. Denn Demokratie wagen, das kostet nicht nur Engagement und Freizeit, sondern eben auch Geld. „Wir wollen Workshops und Schulungen machen, wir wollen aber auch in Austausch mit anderen Kinder- und Jugendparlamenten treten, die es bereits in Mecklenburg-Vorpommern gibt. Und wir wollen auch prüfen, ob wir eine halbe Personalstelle schaffen können, damit wir den Überblick in der Bürokratie des Parlaments behalten“, macht Mirko Henschler deutlich.

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