Filmabend 2018

Filmabend! Im Frühjahr 1945 (https://www.demmin-film.de/film.html) wird Demmin, eine kleine Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, zum Ort einer schrecklichen Tragödie: Wäh rend die Rote Armee heranrückt, nehmen sich hunderte Einwoh ner das Leben. Sie schneiden sich die Pulsadern auf, vergiften oder erschießen sich; Eltern töten erst ihre Kinder und dann sich selbst, ganze Familien gehen mit Steinen beschwert ins Wasser. Bis zum Ende der DDR wird über die konkreten Umstände des beispiellosen Massensuizids geschwiegen, die genauen Opf erzahlen der kollektiven Hysterie sind bis heute nicht bekannt. Heute versuchen Neonazis die Leerstelle zu besetzen und für ihre Zwecke zu missbrauchen. An jedem 8. Mai, dem Tag des Endes des Zweiten Weltkriegs, vollzieht sich in Demmin ein gespenstisches Ritual: Neonazis marschieren schweigend durch die Straßen der Gemeinde, in der mehrere Hundertschaften der Polizei Stellung bezogen haben und versuchen, Gegendemonstranten von der Route fernzuhalten. An diesem angespannten Tag verdichten sich hier die Risse innerhalb der deutschen Gesellschaft aufs Äußerste. Mit ihrem »Trauermarsch« instrumentalisieren die Rechtsradikalen die Erinnerung an die furchtbare Tragödie.

Quelle: https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/ueber-leben-in-demmin

Der Filmabend findet im „Kleinen Kino“ statt in:

Alte Kachelofenfabrik Sandberg 3a 17235 Neustrelitz

In der Zeit von 17-20 Uhr

 

Wir sehen den Film ÜBER LEBEN IN DEMMIN von Regisseur Martin Farkas.

Demmin ist Schwerpunktregion in unserem Handlungskonzept.

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